Mittwoch, 22. Juni 2011

Stockbrot Rezept gelingen = 100%

Wir haben ja den 12. Geburtstag von meinem Junior im Garten gefeiert , es war super toll und die Schnitzeljagt die ich organisiert hatte war ein voller Erfolg *freu* ein bissi bedenken hatte ich da sie ja schon 12 sind *gg* war aber für keinen der Kinder Langweilig, im Gegenteil. Und als Schatz gab es dann Stockbrot backen :o)
Im vorfeld haben wir 3 verschiedene Rezepte ausprobiert und das war alles ein klebriger Katzenjammer , vom Geschmack her  auch eher wie eine Zeitung *gg*
Der 4. versuch war ein voller Erfolg , kein klebkram und wir haben auch noch Schinkenwürfel und Röstzwiebeln mit auf den Tisch gestellt. Schön mit ein bissl Kräuterbutter Jamm jamm.
Und so sahen sie dann aus : 

So soll es aussehen
schlecht über den Stock gewickelt, hat aber trotzdem geschmeckt :o)

Und jetzt gibt es das Rezept:

Stock-Brot
1 Kg Mehl
2 Tütchen Hefe (Trockenhefe)
4 Teel. Salz
6 Teel. Zucker
650 ml lauwarmes Wasser

Die Zutaten in eine größere Schüssel geben und alles zusammen kräftig und lange knete. Mit der Hand oder aber mit einer Küchenmaschine. 
DAS WICHTIGSTE ist das Kneten bei dem Teig , also ausdauernd kneten ;o)
Danach circa  eine halbe bis dreiviertel Std. ruhen lassen bis der Teig sich deutlich in der Masse verdoppelt hat.

Eine Portion Teig nehmen und eine kleine schlange formen , die um den Stock wickeln und darauf achten das der Anfang und das Ende nicht lose am Stock hängen. Kann man auch sehr gut auf den Fotos sehen.


Wir haben beim Wickeln  noch Röstzwiebeln oder gewürfelten Schinken in den Teig gegeben, ein bisschen einkneten, sonst fällt alles ab. Das nächste mal probiere ich noch geraspelten Käse.

Dann das Brot in die Glut halten und drehen bis das Stockbrot knusprig braun ist. Dann direkt vom Stock essen.

Bei den ersten Stockbrotversuchen haben wir ganz normal mit Holz gefeuert , und beim Geburtstag haben wir Kohle unten in der Feuerschale verteilt , würde ich jetzt immer machen , und die Wartezeit ist so kürzer bis das Stockbrot fertig ist.

Für die Kinder war es toll , auch noch oder gerade mit 12 Jahren :o)

Kommentare:

  1. Stockbrot habe ich bisher noch nie gemacht, aber es sieht wirklich wunderbar aus. Bei Germteig gibt es oft gravierende Unterschiede, diese Erfahrung habe ich auch schon öfter machen müssen. Überhaupt gibt es oft Rezepte, die im Grunde nichts taugen...

    lg kathrin

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  2. Huhu Kathrin , wir hatten 3 Rezepte , wo wir den Teig nicht von den Fingern bekamen oder es eine halbe ewigkeit gebraucht hat das er Gar wurde.
    Bei dem was ich geschrieben habe ist es nicht so , kneten, backen, fertig ;o)
    Lieben Gruß :o)

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  3. Danke für das Rezept, hab ich mir gleich mal gebookmarkt.
    Dein Blog hab ich mir auch mal geblogrolled und werde jetzt öfter vorbeischauen.

    Beim nächsten Lagerfeuer werd ich glaub ich mal Stockbrot vorbereiten. Wieso soll das nur was für Kinder sein^^

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  4. Stockbrot backen, das gab es mit den Kindern öfter. Ich muss gestehen, dass ich dann immer fertigen Pizzateig aus der Tiefkühltruhe genommen habe. Inzwischen sind die Kinder selbständig und dafür kommen die Enkel. Jetzt könnten wir wieder Stockbrot backen, aber dann mit selbst geknetetem Teig. Habe mir dein Rezept schon zur Seite gelegt.
    Danke dafür.
    LG Anette

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  5. Danke für diesen Erfahrungsbericht! Solches Brot hab ich noch nie über Glut gemacht, klingt echt interessant und ist glaube ich auch für Erwachsene nett. Beim Feuer sitzen, Stock halten, ab und zu drehen und reden, das schafft jeder ;-). Brot mit ein wenig Räuchergeschmack stelle ich mir lecker vor. Ich mach den Germteig immer in der Küchenmaschine und gebe soviel Wasser dazu, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst und zu einem Klumpen wird, dann passt die Konsinstenz für Brot im Backofen, müsste bei Stockbrot eigentlich auch klappen.

    Wollte noch anmerken, dass mir die Schrift auf deinem Blog sehr gut gefällt!
    LG Elisabeth

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